Gerd Häußler zum neuen Dekan von Heidenheim gewählt

Der 60-jährige tritt im Frühjahr die Nachfolge von Dr. Karl-Heinz Schlaudraff an

Heidenheim/Stuttgart. Der Stuttgarter Pfarrer Gerd Häußler (60) ist zum neuen Dekan des Kirchenbezirks Heidenheim gewählt worden. Er folgt voraussichtlich im Frühjahr 2021 auf Dr. Karl-Heinz Schlaudraff, der 2020 nach 16 Jahren als Dekan in den Ruhestand gegangen ist.

Auf seinem beruflichen Weg hat Häußler die Breite der württembergischen Kirchenlandschaft kennengelernt. Er betont: „Ich schätze diese Vielfalt, vom landeskirchlichen Pietismus bis zum bunten Stadtquartier in einem multikulturellen und multireligiösen Umfeld.“ Eine gute und intensive ökumenische Zusammenarbeit sei ihm dabei besonders wichtig.

Häußler legt großen Wert darauf, dass „die Verschiedenheit der Gemeindeformen und der Glaubensvermittlung von gegenseitiger Achtung getragen ist“. Er möchte das Pfarramt und die Kernbereiche pastoraler Praxis stärken, gegen die Verzagtheit in der Kirche wirken und für das Evangelium von Jesus Christus „im wörtlichen Sinn als gute Nachricht und frohe Botschaft“ eintreten.

Mit der Wahl kehrt Häußler in seine Heimat zurück. Geboren und aufgewachsen in Sontheim an der Brenz, ist er dort nach der Konfirmation in das Leben der Kirchengemeinde hineingewachsen. Nach dem Theologiestudium in Tübingen und Rom, dem Vikariat in Sindelfingen und Stationen in Marbach am Neckar, Mutlangen, Gerlingen und Hattenhofen bei Göppingen führte ihn sein Weg schließlich an die Lukas-Kirche im Stuttgarter Osten. Sowohl in Göppingen als auch in Stuttgart hatte Gerd Häußler die Position des stellvertretenden Dekans inne.

Gerd Häußler ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. In seiner Freizeit macht er Bandmusik und fährt Motorrad, er wandert gern und schätzt gutes Essen – auch und vor allem in der zweiten Heimat seiner Familie, den Waldensertälern im italienischen Piemont.

Oliver Hoesch
Sprecher der Landeskirche     

Ab sofort Maskenpflicht im Gottesdienst

Kreuz

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Nachdem die baden-württembergische Landesregierung die Pandemiestufe drei ausgerufen hat, und der Landkreis Heidenheim die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat, gelten auch neue Regelungen für gottesdienstliche Feiern.

Die Evangelische Landeskirche hat für ihre Gemeinden einheitliche verbindliche Richtlinien erstellt. Die Gottesdienstbesucher müssen ab sofort für die gesamte Dauer des Gottesdienstes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auf den Gemeindegesang wird verzichtet und die Dauer der Gottesdienste ist verkürzt. Die Abstandsregelung von 2 m gilt weiterhin. Um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden Gottesdienstbesucher ähnlich wie bislang schon in Restaurants namentlich erfasst.
Alle diese Maßnahmen bedeuten Einschränkungen für die Gläubigen. Aber nur so ist es möglich, trotz der steigenden Coronazahlen die Gottesdienstkultur aufrecht zu erhalten. Das evangelische Dekanat bittet die Gemeindeglieder um Verständnis in dieser Krisenzeit. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden und die Sonderpfarrer in Krankenhaus- und Altenheimseelsorge sind für Rückfragen und Gespräche telefonisch erreichbar.

Iris Carina Kettinger, Pressebeaufragte

Verschiedene Gesichter

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Verabschiedung von Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff

Fast 17 Jahre stand er an der Spitze unseres Kirchenbezirks.

Am 03.07.2020 wurde unser Dekan Dr. Karl-Heinz Schlaudraff in der Pauluskirche vor rund 100 geladenen Gästen in den Ruhestand verabschiedet.

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Das aktuelle Veranstaltungsprogramm ist da

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Ergebnis der Wahl zur Mitarbeitervertretung 2020 - 2024

Im März wurde eine neue Mitarbeitervertretung für die nächsten vier Jahre gewählt.

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