„Trip to manton Bali for the distribution of food item for Christmas to IDPs of Bali living in Manton. We want to thank all our friends for their support. Special thanks go to our partners in Heidenheim/Germany.“
Fahrt nach Manton/Bali zur Verteilung von Nahrungshilfe zu Weihnachten für die Flüchtlinge, die in Manton/Bali leben. Wir danken all unseren Freunden für Ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an unsere Partner in Heidenheim/Deutschland.

„Training the fieldworkers for outreach and distribution at PC Ntanfuang Bali with Dr. Nyamdi, Rev. Anjoambom George and Mr. Ndonji Godlove, for effective distribution of relief items to IDPs in Bali“
Mitarbeiterschulung in der Gemeinde Ntanfuang um Hilfsgüter effektiv an Flüchtlinge zu verteilen.
Teilnehmer waren:
Dr. Nyamdie, Rev. Anjoambom George und Mr. Ndonji Godlove.

 

 

Kamerunpartnerschaft

Die Partnerschaft unseres Kirchenbezirks führt eine "Heidenheimer Missionstradition" fort. In den 1930er Jahren war Wilhelm Albrecht Häberle aus Dettingen im Kameruner Grasland in Bali tätig. Er war im Auftrag der Basler Mission unterwegs, wie auch Maria Schlenker, Heidenheim, die in den 1060er und 70er Jahren in Kamerun arbeitete und eine nach wie vor sehr aktive Frauenarbeit aufgebaut hat.

Die Erfahrung von Ernst Elsenhans, der in den 1970er Jahren als Lehrer am Cameroon Porestant College Bali unterrichtete, und das Engagement der Heidenheimer Johanneskirchengemeinde mündete 1991 in die Gründung der Partnerschaft mit dem Distrikt Mezam der Presbyterian Church in Cameroon.

Partnerschaft verstehen wir als Lerngemeinschaft: Wir sind gemeinsam unterwegs. Wir teilen unseren Glauben miteinander, erleben eine andere Kirche auf einem anderen Kontinent in einer anderen Lebenswelt. Dazu dienen vor allem unsere gegenseitigen Besuche. Hinzu kommt die Unterstützung ausgewählter Projekte.

(Vorwort aus "25 Jahre Partnerschaft, Kirchenbezirk Heidenheim - Church District Mankon/Bali, Kamerun")

Aktuelle Situation in Kamerun

Seit Herbst 2016 eskaliert eine Auseinandersetzung zwischen der kamerunischen Zentralregierung und der anglophonen Bevölkerung im Westen des Landes. Der Konflikt zwingt Menschen zur Flucht, ganze Regionen sind entvölkert. Nach offiziellen Angaben der Vereinten Nationen leben mehr als 250‘000 Flüchtlinge ohne Schutz und Obdach in den Wäldern und im Grasland der Südwest- und der Nordwestregion Kameruns; mindestens weitere 21‘000 Menschen sind ins benachbarte Nigeria geflohen.