Deutscher Bürgerpreis für Evangelisches Jugendwerk und Eva Glock

Die Preisträger und Jurymitglieder bei der Verleihung des Bürgerpreises 2020. © Foto: Natascha Schröm

Der "Deutsche Bürgerpreis" in der Kategorie U21 wurde in diesem Jahr dem Evangelischen Jugendwerk Bezirk Heidenheim verliehen. Den Preis für ihr Lebenswerk erhielt im gleichen Rahmen Eva Glock.

Jugend mit Potenzial

Der Bürgerpreis in der Kategorie U 21 ging an das Evangelische Jugendwerk Heidenheim. Stellvertretend wurden Justus Hohage, Anna Knak, Florian Knak, Rebecca Kolb, Tobias Kresse und Nina Rau ausgezeichnet. Insgesamt rund 50 junge Menschen seien im Evangelischen Jugendwerk engagiert, erläuterte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter, der als Jurymitglied die Laudatio übernahm. Die Jugendlichen koordinieren viele Veranstaltungen, die von Kinderkirche und Jugendgottesdiensten über Nachbarschaftshilfe bis zu Sommerfreizeiten reichen. „Was uns in der Jury begeistert hat, ist die grandiose Vielfalt der Aktivitäten“, so Kiesewetter. Dass in der Kategorie U 21, in der junge Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren ausgezeichnet werden, insgesamt zwölf Vorschläge für den Bürgerpreis eingereicht wurden, „zeigt, welches Potenzial in unserer Jugend steckt“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Eine besondere Ehrung

Für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde die Heidenheimerin Eva Glock. Aus 33 Vorschlägen habe die Jury sie ausgewählt, berichtete Oberbürgermeister Bernhard Ilg als Laudator. Enorme Willenskraft und die nimmermüde Bereitschaft, sich einzubringen, seien für ein Engagement nötig, das über viele Jahrzehnte andaure, so Ilg. Eva Glock ist Co-Geschäftsführerin des Heidenheimer Weltladens und darüber hinaus im Verein „Partnerschaft Dritte Welt“ engagiert. Aber auch in der evangelischen Kirche bringt sich Glock in vielfältiger Weise ein. So war sie etwa von 1995 bis 2019 Mitglied der Landessynode und ist seit 24 Jahren im landeskirchlichen Beirat für Chancengleichheit engagiert. „Sie ist pausenlos im Einsatz für ein faires Miteinander“, charakterisierte Ilg das vielfältige Engagement der Heidenheimerin.

Text: Heidenheimer Zeitung